|
Hauptstadt: |
San José |
|
|
Währung: |
Colón |
|
|
Grenzen: |
Norden: Nicaragua, Südosten: Panama |
|
|
Fläche: |
51.100 Km2 |
|
|
Höchste Erhebung: |
Berg Chirripó (Höhe 3.820 m) |
|
|
Weitester Krater: |
Vulkan Poás (einer der weitesten in der Welt mit einem Durchmesser von 1 km) |
|
|
Nationalblume: |
Guaria Morada (Orchidee) |
|
|
Nationalbaum: |
Guanacaste |
|
|
Nationalvogel: |
Yiguirro |
|
|
Klima: |
Tropisch mit zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (Dezember-April) und Regenzeit (Mai-November)
|
|
|
Kochkunst: |
An der Atlantikküste in Limon werden sehr traditionelle Mahlzeiten mit
Kokusnussöl und -milch zubereitet. Mais ist die Basis für die
beliebtesten Gerichte in den nördlichen Gebieten und wird im ganzen
Land verwendet. Eine grosse Vielfalt an Gemüsegerichten erfreut jeden
Gaumen. Meeresfrüchte und in Zitronensaft eingelegter roher Fisch sind
auf der Pazifikseite sehr beliebt. „Casado“ (typisch costaricanisches
Mittagessen bestehend aus Reis, schwarzen Bohnen, Gemüse, Fleisch oder
Fisch) sowie „Gallo Pinto“ (Frühstück bestehend aus Reis und schwarzen
Bohnen, was mit Tortilla, saurer Sahne und Omelett serviert wird) sind
Gerichte, die in keiner „Soda“ auf der Speisekarte fehlen. „Sodas“ sind
kleine Lokale oder einfache Restaurants, die oft mit Holztischen und
-stühlen und rotkarierten Tischdecken ausgestattet sind. Häufig
serviert und kocht die Eigentümerin selbst. |
|
|
Indiobevölkerung: |
Die ethnischen Stämme sind: Cabécar, Bribrí, Boruca oder Brunca,
Teribe, Guaymí oder Ngabe, Huetar, Chorotega und Maleku. Einige dieser
Stämme behalten ihre traditionelle Sprache bei z.B. Bribrí, Cabécar,
Guaymí oder Maleku. |
|
|
Kunsthandwerk: |
Im südlichen Teil des Landes stellt eine Gruppe von Indiofrauen aus
Boruca und Rey Curré Stoffe her, die sie mit Extrakten aus Pflanzen und
Seemuscheln färben. Aus diesem Grund haben sie ein kleines Vivarium als
konstante Farbstoffquelle geschaffen, und um künftigen Generationen zu
zeigen, wie die Farbe gewonnen wird. Des Weiteren stellen sie Taschen,
Pfeile und Trommeln her, wobei sie dabei natürliche Rohstoffe verwenden. |
|
|
Natur: |
Aufgrund seiner geographischen Lage stellt Costa Rica eine Brücke dar,
die Norden und Süden des Kontinents vereint und somit zum
Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen führte. Tier- und
Pflanzenarten konzentrieren sich hier, wie vielleicht in keinem anderen
Land der Welt. Es ist eines der Länder mit dem grö?ten Schutzbereich,
25 % der Landesfläche sind Naturschutzgebiete. Es gibt ungefähr 850
Vogelarten, von denen 600 in Costa Rica ansässig sind; der Rest sind
Zugvögel, die sich während des Winters in Nordamerika auf ihrem Weg in
den Süden in Costa Rica aufhalten und dann weiter fliegen, meist
Richtung Südamerika. |
|